Das Erleben von Extremereignissen
Deutsche Online-Schulung mit Wissenskontrolle. Theorie; betriebliche Praxisunterweisung zusätzlich erforderlich.
- Kurssprache: Deutsch
- Nachweis als PDF
- Flexibles Lerntempo
Eckdaten
Auf einen Blick
- Format
- Online-Kurs mit Videolektionen, Lernen im eigenen Tempo
- Kurssprache
- Deutsch
- Abschluss
- Teilnahme- und Wissensnachweis als PDF nach bestandener Wissenskontrolle
- Teilnehmende
- Einzeln buchbar · Für Unternehmen beliebig viele Teilnehmende, Mengenrabatt ab 11 Personen
- Voraussetzungen
- Keine Vorkenntnisse nötig; ein Gerät mit Internet und Ton genügt. Das Thema kann belasten – nutzen Sie bei Bedarf Unterstützungsangebote.
- Wiederholung
- Keine feste Frist; Auffrischung nach Gefährdungsbeurteilung und betrieblichen Vorgaben, besonders in Bereichen mit Publikumsverkehr oder Gewaltrisiko.
Überblick
Worum geht es?
Ein Überfall, ein schwerer Unfall, Gewalt durch Kunden oder ein Suizid auf den Gleisen: Extremereignisse treffen Beschäftigte plötzlich und überfordern die gewohnten Bewältigungsstrategien. Herzrasen, Schlafstörungen, Angst oder wiederkehrende Bilder sind danach normale Reaktionen. Bleiben sie bestehen, kann sich eine Traumafolgestörung wie die posttraumatische Belastungsstörung entwickeln.
Die Schulung erklärt, was ein Trauma ist, welche Berufe besonders betroffen sind und welche körperlichen und psychischen Reaktionen auftreten können. Sie lernen die Phasen der Verarbeitung kennen und erfahren, wie Betroffene, Kollegen und Vorgesetzte unterstützen können. Die Videolektionen sehen Sie in Ihrem Tempo; nach der Wissenskontrolle erhalten Sie einen Teilnahme- und Wissensnachweis als PDF. Eine psychologische Betreuung ersetzt der Kurs nicht.
Zielgruppe
Für wen ist die Schulung?
Für Beschäftigte mit erhöhtem Risiko für belastende Ereignisse – etwa in Banken, Handel, Post, Verkehrsbetrieben, Rettungsdienst, Pflege, Sozialarbeit und Behörden mit Publikumsverkehr – sowie für Führungskräfte und betriebliche psychologische Ersthelfer, die nach einem Ereignis unterstützen. Auch für die Schulung ganzer Teams geeignet.
Inhalte
Kursinhalte
- 1Was Extremereignisse und traumatische Erlebnisse sind
- 2Merkmale potenziell traumatisierender Situationen und betroffene Berufe
- 3Beispiele extremer Belastungen und Zahlen zur Häufigkeit
- 4Körperliche und psychische Reaktionen in der Akutsituation und danach
- 5Traumafolgestörungen und die posttraumatische Belastungsstörung
- 6Risikofaktoren und Phasen der Traumaverarbeitung
- 7Warnsignale eines traumabedingten Belastungssyndroms
- 8Prävention und Unterstützung durch Betroffene, Kollegen und Vorgesetzte
Recht und Vorschriften
Rechtliche Grundlagen
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Nach § 5 ArbSchG sind auch psychische Belastungen zu beurteilen, etwa durch Gewalt oder Bedrohung. Der Kurs zeigt, welche Ereignisse und Folgen dabei zu beachten sind.
DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention
Sie verlangt eine funktionierende Erste Hilfe im Betrieb, die auch die Betreuung nach belastenden Ereignissen einschließen kann. Der Kurs vermittelt dafür Grundwissen.
Sozialgesetzbuch VII (SGB VII)
Die gesetzliche Unfallversicherung ist auch für psychische Gesundheitsschäden nach Arbeitsunfällen zuständig. Der Kurs hilft, Warnsignale früh zu erkennen und rechtzeitig Hilfe zu suchen.
Die Übersicht nennt die wichtigsten Vorschriften zum Thema. Sie ersetzt weder eine Rechtsberatung noch die Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Betrieb.
Ihr Lernerfolg
Ziele der Schulung
- Sie verstehen, was ein Extremereignis und ein Trauma sind
- Sie erkennen typische körperliche und psychische Reaktionen nach einem belastenden Ereignis
- Sie wissen, welche Reaktionen normal sind und wann Warnsignale auf eine Traumafolgestörung hinweisen
- Sie kennen die Phasen der Traumaverarbeitung und Risikofaktoren für eine PTBS
- Sie können sich selbst sowie Kolleginnen und Kollegen nach einem Ereignis gezielt unterstützen
Gut zu wissen
Leistungsumfang und Hinweise
Deutschsprachige Online-Schulung zum Thema „Das Erleben von Extremereignissen“. Videolektionen, im eigenen Lerntempo. Abschluss mit einer theoretischen Wissenskontrolle auf Deutsch (Bestehensgrenze 80 %). Der Abschlussnachweis bestätigt die theoretische Teilnahme und Wissenskontrolle. Die Schulung ergänzt die tätigkeits- und arbeitsplatzbezogene Unterweisung; betriebliche Rückfragemöglichkeiten und erforderliche praktische Übungen sind zusätzlich sicherzustellen. Sie ersetzt keine Berufsausbildung, behördliche Fachkunde, praktische Qualifikation oder betriebliche Beauftragung. Der angezeigte Betrag wird pro Person und Schulung berechnet; keine automatische Verlängerung. Firmen-Mengenrabatte werden bei der Buchung berechnet.

